
Sowohl im westlichen als auch im östlichen Kulturkreis haben sich unabhängig voneinander verschiedene Heilverfahren entwickelt, deren Ziel es ist, wie auch immer geartete krank machende Stoffe aus dem Körper auszuleiten. So wurde das Schröpfen sowohl im antiken Griechenland und Ägypten als auch in Indien und China angewendet.
Beim Schröpfen werden die Haut und das darunterliegende Gewebe angezogen und stark gedehnt. Nach naturwissenschaftlicher Sicht wird durch das Aufsetzen der Schröpfkugel die Mikrozirkulation von Blut- und Lymphflüssigkeit im darunter liegenden Gewebe angeregt. Durch die Ableitung der gestauten Lymphflüssigkeit wird die Anspannung (Tonus) des darunter liegenden Muskels vermindert und der Muskel kann sich entspannen.
Wir kennen drei verschiedene Arten des Schröpfens: das trockene Schröpfen, das blutige Schröpfen sowie die Schröpfkopfmassage. Ich wende in meiner Praxis das trockene Schröpfen an, z.B. bei Muskelverspannungen, Lumbago, Ischias, Wirbelblockaden, u.a.